Hundewissen A–Z

DDR-Schäferhunde im Herbstwald

Hundewissen A–Z

Hundewissen A–Z

Unser Glossar rund um Gesundheit, Ernährung, Aufzucht und Training des Deutschen Schäferhundes. Die Sammlung wächst laufend.

  • Ahnentafel

    Die Ahnentafel ist der Stammbaum eines Hundes über mehrere Generationen. Unsere Zuchttiere verfügen über vollständige, nachvollziehbare Ahnentafeln.

  • Allergien

    Allergien können bei Hunden zu einer Entzündung der Ohren führen. Das kann zum Beispiel bei der atopischen Dermatitis, die unter anderem durch Hausstaubmilben und Pollen ausgelöst wird, oder auch bei einer Futtermittelallergie der Fall sein.

  • Barfen

    Barfen ist die artgerechte Rohfütterung von Hunden, bei der hauptsächlich rohes Fleisch, Innereien und Knochen gefüttert werden. Das Ziel ist es, eine Ernährung nachzuahmen, die an die natürlichen Beutetier-Gewohnheiten von Fleischfressern in freier Wildbahn angelehnt ist.

  • Calcium

    Magerquark täglich zum Futter geben. Während des Zahnwechsels mehr Magerquark zum Futter geben, um den erhöhten Calciumbedarf zu decken.

  • Durchfall

    Durchfall wird häufig durch eine unsachgemäße Futterumstellung verursacht. Eine Futterumstellung sollte deshalb immer schrittweise erfolgen.

  • ED – Ellbogengelenksdysplasie

    ED steht bei Hunden für Ellbogengelenksdysplasie, eine erbliche Wachstumsstörung des Ellenbogengelenks, die zu Lahmheit und Schmerzen führt, da die Knochen im Gelenk nicht richtig zusammenpassen. Die Krankheit ist genetisch bedingt und kann durch Faktoren wie Ernährung und Haltung verschlimmert werden. Unsere Zuchttiere sind ED-geröntgt und frei.

  • Erbliche Veranlagung

    Einige Hunderassen neigen aufgrund ihrer erblichen Veranlagung verstärkt dazu, an Ohrenentzündungen zu erkranken. Dazu zählen zum Beispiel der Cocker Spaniel, der besonders viel Talg bildet, sowie der Shar Pei wegen seiner engen Ohrkanäle.

  • Farben

    Hunde können Farben erkennen, aber sie sehen nicht so viele Farben wie Menschen. Sie sehen Blau- und Gelbtöne am besten, während sie Rot- und Grüntöne eher als Grau- oder Brauntöne wahrnehmen.

  • Futter

    Auf keinen Fall gekochtes Geflügel füttern: Gekochte Geflügelknochen splittern und können zu inneren Verletzungen führen.

  • Gehör

    Hunde haben im Vergleich zum Menschen ein deutlich besseres Gehör, das sie insbesondere im hohen Frequenzbereich bis zu viermal empfindlicher macht. Sie können Töne im Bereich von ca. 15 bis 50.000 Hz wahrnehmen, während Menschen nur bis ca. 20.000 Hz hören. Zudem können Hunde die Richtung von Geräuschen besser lokalisieren und sind empfindlicher für Lautstärken.

  • HD – Hüftgelenksdysplasie

    HD steht bei Hunden für Hüftgelenksdysplasie, eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, bei der der Oberschenkelkopf nicht richtig in die Hüftpfanne passt. Dies führt zu Instabilität, Schmerzen und langfristig zu Arthrose. Die Krankheit ist genetisch bedingt und kann durch Faktoren wie Ernährung und Haltung verschlimmert werden. Unsere Zuchttiere sind HD-geröntgt und frei.

  • Hundesport

    Hundesport sollte nicht vor Vollendung des 1. Lebensjahres betrieben werden, da das Skelett noch nicht vollständig ausgebildet ist. Zu frühe Belastung kann zu Fehlbildungen im Skelett führen.

  • Impfen

    Ein Hund wird während der Welpenzeit mehrmals geimpft, beginnend im Alter von etwa 8 Wochen, gefolgt von weiteren Impfungen alle zwei bis vier Wochen bis etwa zur 16. Lebenswoche. Danach sind Auffrischungsimpfungen notwendig – die meisten davon alle drei Jahre, während Impfungen gegen Leptospirose und Zwingerhusten jährlich wiederholt werden müssen.

  • Jagdtrieb

    Um den Jagdtrieb eines Hundes zu unterbinden, ist es wichtig, den Instinkt umzulenken und Alternativen zu bieten, anstatt ihn komplett unterdrücken zu wollen. Konsequenz, Geduld und das Training von Alternativverhalten wie Apportieren oder Suchspielen sind entscheidend – gepaart mit Belohnungen für gewünschtes Verhalten und der Vermeidung von Reizen während der Trainingsphase.

  • Kraftvoll

    Hunde sind in verschiedenen Bereichen kraftvoll – von ihrer körperlichen Zugkraft bis hin zu ihrer mentalen Wirkung auf den Menschen. Sie können ein Vielfaches ihres Körpergewichts ziehen und haben eine enorme Beißkraft, während sie gleichzeitig Stress reduzieren, Schmerzen lindern und die Konzentration ihrer Besitzer fördern können.

  • Lernfähig

    Hunde sind ihr ganzes Leben lang lernfähig. Während Welpen die wichtigste Lernphase durchlaufen, können auch ältere Hunde durch kontinuierliches Training neue Dinge lernen und sich an neue Situationen anpassen. Junge Hunde lernen neue Übungen oft schneller, aber auch ältere Hunde sind noch sehr aufnahmefähig.

  • Norberg-Winkel

    In jeder Hinsicht unauffällige Gelenke haben einen Norberg-Winkel von 105° oder mehr. Manchmal wird noch A1 vergeben, wenn der Pfannenrand den Oberschenkelknochen noch weiter umgreift.

  • Ohrenentzündung

    Anzeichen: Der Hund hält den Kopf schräg, kratzt sich viel am Ohr, kann den Kopf nur langsam schütteln, und das Ohr ist innen gerötet. Eine Ohrenentzündung kann ganz verschiedene Ursachen haben – in vielen Fällen ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie erbliche Veranlagung, Allergien oder Parasiten. Zur Abklärung unbedingt den Tierarzt aufsuchen.

  • Ohrenpflege

    Mit einem weichen Tuch die Ohren auswischen. Hunde mit Schlappohren neigen schneller zu Ohrentzündungen als Hunde mit Stehohren.

  • Parasiten

    Parasiten wie zum Beispiel Zecken und Milben können bei Ihrem Hund eine Ohrenentzündung verursachen. Sticht etwa eine Zecke im Ohr zu, reizt das dort die Haut und kann letztlich dazu führen, dass sich der betroffene Bereich entzündet.

  • Qualzuchten

    Hier einige Beispiele: Französische Bulldogge und Mops (Bandscheibenvorfälle, Luftnot, eingewachsene Wimpern, Entzündungen in den Gesichtsfalten); Dackel (Bandscheibenvorfälle); Teacup-Hunde von Rassen wie Chihuahua, Zwergspitz oder Yorkshire Terrier (das kleinste und schwächste Tier wird mit dem kleinsten und schwächsten Tier aus einem anderen Wurf verpaart, damit noch kleinere und noch schwächere Tiere herauskommen). Solche Zuchtformen lehnen wir ab.

  • Quark

    Während des Zahnwechsels (etwa im 5.–6. Lebensmonat) Magerquark zum Futter geben, um den erhöhten Calciumbedarf zu decken. Sonst 1–2 EL Magerquark täglich zum Futter geben.

  • Rudel

    Ein Rudel ist eine geschlossene und individualisierte Gruppe von Säugetieren, die sich oft durch familiäre Strukturen, Rangordnungen und Arbeitsteilung auszeichnet.

  • Süßigkeiten

    Schokolade kann vom Hund nicht verstoffwechselt werden, führt zu Vergiftungen und kann den Tod des Hundes herbeiführen. Weintrauben und Rosinen führen zu Nierenversagen und können ebenfalls tödlich sein.

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