Um den Jagdtrieb eines Hundes zu unterbinden, ist es wichtig, den Instinkt umzulenken und Alternativen zu bieten, anstatt ihn komplett unterdrücken zu wollen. Konsequenz, Geduld und das Training von Alternativverhalten wie Apportieren oder Suchspielen sind entscheidend – gepaart mit Belohnungen für gewünschtes Verhalten und der Vermeidung von Reizen während der Trainingsphase.
Kategorie: Hundewissen
Hundewissen A–Z – ausführliche Glossar-Einträge
Impfen
Ein Hund wird während der Welpenzeit mehrmals geimpft, beginnend im Alter von etwa 8 Wochen, gefolgt von weiteren Impfungen alle zwei bis vier Wochen bis etwa zur 16. Lebenswoche. Danach sind Auffrischungsimpfungen notwendig – die meisten davon alle drei Jahre, während Impfungen gegen Leptospirose und Zwingerhusten jährlich wiederholt werden müssen.
Hundesport
Hundesport sollte nicht vor Vollendung des 1. Lebensjahres betrieben werden, da das Skelett noch nicht vollständig ausgebildet ist. Zu frühe Belastung kann zu Fehlbildungen im Skelett führen.
HD – Hüftgelenksdysplasie
HD steht bei Hunden für Hüftgelenksdysplasie, eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, bei der der Oberschenkelkopf nicht richtig in die Hüftpfanne passt. Dies führt zu Instabilität, Schmerzen und langfristig zu Arthrose. Die Krankheit ist genetisch bedingt und kann durch Faktoren wie Ernährung und Haltung verschlimmert werden. Unsere Zuchttiere sind HD-geröntgt und frei.
Gehör
Hunde haben im Vergleich zum Menschen ein deutlich besseres Gehör, das sie insbesondere im hohen Frequenzbereich bis zu viermal empfindlicher macht. Sie können Töne im Bereich von ca. 15 bis 50.000 Hz wahrnehmen, während Menschen nur bis ca. 20.000 Hz hören. Zudem können Hunde die Richtung von Geräuschen besser lokalisieren und sind empfindlicher für Lautstärken.
Farben
Hunde können Farben erkennen, aber sie sehen nicht so viele Farben wie Menschen. Sie sehen Blau- und Gelbtöne am besten, während sie Rot- und Grüntöne eher als Grau- oder Brauntöne wahrnehmen.
Futter
Auf keinen Fall gekochtes Geflügel füttern: Gekochte Geflügelknochen splittern und können zu inneren Verletzungen führen.
Erbliche Veranlagung
Einige Hunderassen neigen aufgrund ihrer erblichen Veranlagung verstärkt dazu, an Ohrenentzündungen zu erkranken. Dazu zählen zum Beispiel der Cocker Spaniel, der besonders viel Talg bildet, sowie der Shar Pei wegen seiner engen Ohrkanäle.
ED – Ellbogengelenksdysplasie
ED steht bei Hunden für Ellbogengelenksdysplasie, eine erbliche Wachstumsstörung des Ellenbogengelenks, die zu Lahmheit und Schmerzen führt, da die Knochen im Gelenk nicht richtig zusammenpassen. Die Krankheit ist genetisch bedingt und kann durch Faktoren wie Ernährung und Haltung verschlimmert werden. Unsere Zuchttiere sind ED-geröntgt und frei.
Durchfall
Durchfall wird häufig durch eine unsachgemäße Futterumstellung verursacht. Eine Futterumstellung sollte deshalb immer schrittweise erfolgen.